für Bienen, Hummeln und Co.  

 

 

 Ina Frässdorf und Ralph Hohenschurz-Schmidt

Das war am 13. April das Motto eines höchst informativen Vortrags des Biologen, Imkers (u. Geschäftsführers unseres Abfallentsorgers) Ralph Hohenschurz-Schmidt im Wattenbeker Gemeindezentrum.

 

Rund 40 Interessierte hatten sich ins Schalthaus begeben, um zu erfahren, was man gegen das bedrohliche Insektensterben unternehmen kann. Wie weit dieses schon fortgeschritten ist, wird inzwischen jeder an den Windschutzscheiben seines Autos feststellen, da gibt es gegenüber früher kaum noch tote Tiere.

 

Da über 80 % der Pflanzen Fremdbestäuber brauchen, sind die Bienen, Hummeln, Wespen, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Käfer, Fliegen etc. von größter Bedeutung. So wird der jährliche wirtschaftliche Nutzen der Honigbiene und der anderen Bestäuber allein in Deutschland auf 4 Milliarden Euro beziffert.

 

Die Gründe für die Abnahme der Insekten sind einmal die verschiedenen Pestizide, wie die Insektizide, die direkt töten und dann die Herbizide, welche die Nahrungspflanzen der Insekten vernichten.

 

Ralph Hohenschurz-Schmidt warf den Landwirten nicht vor, dass dies alles auch noch in großflächigen Monokulturen geschieht, das seien eben bedauerliche Sachzwänge, die jedoch die Situation verschlimmern.

 

Aber auch die Kommunen und die Gartenbesitzer machen es den Insekten schwer: Grünflächen werden zu oft gemäht und Blühpflanzen liefern kein ständiges Nahrungsangebot oder überhaupt keines, wie gefüllte Blüten oder Forsythien.

 

Der Referent ist für das „Netzwerk Blühende Landschaft“ unterwegs, um Anregungen zu geben, wie sich das ändern lässt und um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

 

Beispielsweise könnten Landwirte die Ackerrandstreifen ungestört lassen, Blühstreifen anlegen, ein kleines Stück der Wiesen nicht mähen, die Gemeinden und die Gartenbesitzer könnten viele Grünflächen seltener mähen, verwelkte Pflanzen auch mal bis zum Frühjahr stehen lassen als Winterquartier für Insekten und Spinnen.

 

Doch am besten ist es natürlich, für blühende Pflanzen zu sorgen, Rasenflächen abzutragen, den Boden mit feinem Kies abzumagern und dann gebietseigenen Samen von mehrjährigen Pflanzen einzubringen.

 

Als Garten- und Balkonbesitzer kann man das dieses Frühjahr noch durchführen, auf Gemeindeebene geht das nicht ohne größere Planung, wobei die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erwünscht ist. Die Wattenbeker Wählergemeinschaften freuen sich über Kontaktaufnahme!

 

Große Heiterkeit erregte ein Tipp, wie man auch sofort aktiv werden kann: Guerillaknicking! Da nimmt der Knickguerilla ein Samentütchen und beglückt die kahlen Zwischenräume im frisch auf den Stock gesetzten Knick . . .

 

Zum Schluss des Vortrags wurden einige Bilder von Flächen der Gemeinde gezeigt, auf denen man schon einmal anfangen könnte: die drei Rasenflächen am Schalthaus, Randstreifen im Jakob-Hinrichs-Weg, dort am Ende die Mini-Streuobstwiese, die Fläche neben dem Knick an der Seilbahn.

 

Dazu gab es die erfreuliche Nachricht, dass ein Imkerverein dort gerne eine Blühfläche anlegen und betreuen möchte. Doch auch an Kita und Grundschule als pädagogisch betreute Maßnahmen sowie an der Räucherkate wären Blühflächen möglich.

 

Eingeladen zu der gelungenen Veranstaltung hatte die Wählergemeinschaft für Wattenbek, WfW und abschließend überreichte so Ina Frässdorf, die Vorsitzende, Ralph Hohenschurz-Schmidt zum Dank als sinniges Geschenk ein Körbchen mit blühenden Glockenblumen und einer Flasche Wein – Pollen für seine Bienen und „Nektar“ für den Referenten.

 

Rat und Tipps gibt es u. a. hier: www.bluehende-landschaft.de / www.mellifera.de / www.wildbienen.de / www.olerum.de / www.naturgarten.org

Volker Heidemann

VfL stellt erste Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Wattenbek


Die seit 2007 bestehende Wählergemeinschaft für Wattenbek, WfW, tritt wieder zur Kommunalwahl an, verstärkt durch drei engagierte Wattenbeker.


Die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten führt die Dipl. Verwaltungswirtin Ina Frässdorf an. Sie kandidiert als erste Frau für das Bürgermeisteramt in Wattenbek.


Weitere Direktkandidatinnen und Kandidaten für die drei Wahlkreise sind Thomas Haese, Björn-Olaf Maas, Sylvia Haese, Bernd Kronfeld, Volker Heidemann, Prof. h.c. Dr. Ali Salmassi, Andreas Ohrt, Reiner Heyse. Auf den Listenplätzen 10 bis 12 folgen Dr. med. Ira Meyer, Karl-Heinz Bandow und Günter Schmalfuß.

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Die WfW Liste (v.l.n.r.): Ira Meyer, Günter Schmalfuß, Andreas Ohrt, Bernd Kronfeld, Ina Frässdorf, Thomas Haese, Ali Salmassi, Björn Maas, Reiner Heyse, Sylvia Haese, Volker Heidemann,
nicht im Bild: Karl-Heinz Bandow

 

Das respektable Wahlergebnis der letzten Wahl wurde gut genutzt. In den Gremien diskutierte man offen und respektvoll, fand in vielen Fragen konstruktive Lösungen, änderte aber auch strittige Vorhaben.
Auch in den nächsten Jahren wird sich die WfW für Wattenbek einsetzen. In ihrem Flyer äußert die WfW einige Grundgedanken und Ziele zur Arbeit in der Gemeindevertretung:
Kommunale Wahlprogramme kann man zwar im Grunde so zusammenfassen: Alle wollen nur das Beste für die Gemeinde. Aber Nuancen sind möglich und manchmal gibt es auch unterschiedliche Ansätze. Die WfW wird fair und demokratisch mit den anderen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern nach den besten politischen Lösungen suchen, wobei Wertschätzung des Gegenübers und sachliche Argumentation das Handeln bestimmen werden.
Als wesentliche Ziele haben wir uns vorgenommen:

Instandsetzung und Verbesserung der Infrastruktur: Pflege der Straßen, Geh- und Radwege, Grünflächen und Kinderspielplätze,
Verzicht auf Straßenausbaubeiträge,
Verzicht auf Regenwasserabgabe,
vorhandene und neue Angebote für Jung und Alt unterstützen und gestalten,
vorhandene und neue kulturelle Aktivitäten erhalten und fördern,
Naturschutz und Nachhaltigkeit fördern,
bestmögliche Rahmenbedingungen für Kita und Schulen schaffen,
Kosten und Risiken von Projekten sorgfältig abwägen, um so verantwortungsvoll mit den Geldern der Bürger umzugehen,
bei Versorgung mit Wasser, Gas, Strom und Kommunikationsmitteln dem Gesichtspunkt der Regionalität Vorrang einräumen.

 

Erklärung der WfW-Fraktion zu den Neuwahlen der Ausschüsse der Gemeindevertretung Wattenbek

 

Als WfW-Fraktion haben wir nach Bildung der KWW-Fraktion im Januar 2016 den Vorschlag gemacht, die Zusammensetzung der Ausschüsse zu belassen.

 

Wir waren der Meinung, dass die Zusammenarbeit in den Ausschüssen sich gut entwickelt hatte und sahen keinen Grund, das zu ändern, auch wenn sich die Mehrheitsverhältnisse in der Gemeindevertretung geändert hatten.

 

Wir wollten mit dem Verzicht auf die Neuwahl der Ausschüsse den vielen bürgerlichen Mitgliedern der AfW, die Möglichkeit lassen, sich weiterhin mit den Aufgaben einer Gemeindevertretung vertraut zu machen, damit es auch in Zukunft Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich auf diese Weise engagieren.

 

Wäre die AfW-Fraktion unserem Vorschlag gefolgt (die KWW signalisierte auch Zustimmung) hätte sie in jedem der 5 gemeindlichen Siebener-Fachausschüsse die absolute Mehrheit behalten: In drei Ausschüssen hatten sie 4, und in zweien sogar 5 der 7 Sitze!

 

Der Antrag der AfW, die Ausschüsse neu zu besetzen wurde Ende Mai gestellt. Der Vorschlag der WFW und KWW, die gewünschte Neubesetzung in der Gemeindevertretung wegen des Zeitdrucks erst im September zu behandeln, wurde von der AfW abgelehnt. Sie bestand darauf, die Neubesetzung auf der Gemeindevertretungssitzung am 16.6. durchzuziehen.

 

Ein Vorgehen das uns ratlos macht, insbesondere wenn wir feststellen, dass die AfW jetzt in jedem der Fachausschüsse nur noch 3 Stimmen und damit keine Mehrheit mehr hat.

 

Die WfW hatte nach der Wahl von 2013 den zweiten Zugriff und verzichtete auf den Bauausschuss, damit dort der bisherige, erfahrene Vorsitzende weiterarbeiten konnte. Den haben wir einstimmig für 5 (!) Jahre gewählt und der WfW ist nichts bekannt, was seine vorzeitige Abwahl verlangt hätte.

 

Diese muss jedoch der AfW so wichtig gewesen sein, dass sie dafür sogar beim ersten Zugriff auf den wichtigsten Ausschuss, den Haupt- und Finanzausschuss, verzichtete, den Bauausschuss wählte und es nun als Teilerfolg verkündet, dem bisherigen Vorsitzenden die Leitung des Bauausschusses abgenommen zu haben.

 

WfW und KWW zeigten sich in den Vorgesprächen der Fraktionsvorsitzenden und des Bürgermeisters beim Amtsdirektor bereit, einen AfW-Kandidaten zum Vorsitzenden des Bauausschusses zu wählen, nur nicht Dr. Bruhn-Lobin. Dennoch schlug ihn die AfW vor.

 

Die WfW-Fraktion hat Herrn Dr. Bruhn-Lobin nicht zum Vorsitzenden des Bauausschusses gewählt, da eine Vertrauensbasis nicht gegeben ist.

 

Ausschlaggebend dafür sind z. B. Äußerungen über Mitglieder der Gemeindevertretung wie „Aufstand der alten Leute“ (zum Austritt von 5 AfW-Mitgliedern, KN 16.1.16). So etwas finden wir diskriminierend und dann kann man Herrn Dr. Bruhn-Lobin in einem Ausschuss, den er leitet, diese „alten Leute“ auch nicht zumuten.

Leserbrief

zur Wahl des Bürgermeisters und seines 1. Stellvertreters in Wattenbek

 

Volker Heidemann, Wattenbek

Zur Interpretation des Abstimmungsverhaltens in der Lokalpresse ist Folgendes klarzustellen:

Weder Zuschauer noch Tagespresse konnten wissen, wie die Stimmzettel bedruckt waren:

Zum Leserbrief von Thomas Liebl vom 24.04.2013

Reiner Heyse, Wattenbek

„Doch noch „echte Wahl“  in Wattenbek dank WfW“

Ich vermute, dem Leserbrief liegen zwei Missverständnisse zu Grunde:

Das Erste hat mit dem Kommunalwahlrecht zu tun, das Folgendes zwingend vorschreibt:

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